Future (t)here – Not in my name

Ein tolle Dokumentation zur Veranstaltung im Jungen Schauspiel!!!

Sternlauf der Diakonie zum Kinderrechtejahr

Aus allen Himmelsrichtungen kamen sie am 21.5.2019 zum Platz vor dem Düsseldorfer Rathaus: tausend Kinder aus den offenen Ganztagsschulen der Diakonie und von den Schulen, an denen der evangelische Wohlfahrtsverband Schulsozialarbeit anbietet. Oberbürgermeister Thomas Geisel nahm ihre Wünsche zum Jahr der Kinderrechte entgegen.

Ganz konkret haben sich die Kinder dabei mit dem Thema Kinderrechte auseinandergesetzt. „ Mehr Elektroautos“ wünschen sich die Kinder genauso wie „ dass Kinder mehr mitentscheiden können“ , „ mehr Medieneinsatz in der Schule“ oder „ mehr warme Kleidung für arme Kinder, mehrere Monate lang haben die Kinder in ihren Schulen zum Thema Kinderrechte diskutiert und gemalt, einen Flashmob geplant und Tänze einstudiert, gebastelt und einen Rapsong geschrieben. Viel davon war heute auf einer großen Bühne zu sehen, auf der zum Abschluss Stargast Volker Rosin mit den Kindern das Lied „ Kinder dieser Welt“ sang.

„ Ein ganz besonderer Tag ist das für unsere Kinder“ , sagt Hubert Balkhausen, Abteilungsleiter Jugendhilfe und Schule bei der Diakonie.
„ Sie sehen, dass das, was sie sich für ihre Zukunft erhoffen, nicht egal ist, sondern dass sich wichtige Menschen dafür interessieren.“ Einen
solchen Sternlauf zu organisieren, sei eine logistische Herausforderung gewesen. „ Aber es war die Mühe wert. Wir hoffen, damit auch in der Düsseldorf er Öffentlichkeit ein wichtiges Zeichen gesetzt zu haben.“

Das Thema Kinderrechte begleitet die Kinder auch weiterhin durchs Jahr, und nicht nur in den Grundschulen. Auch in den Kindertagesstätten der Diakonie und anderen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche bringen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Kindern das Thema näher. Die Diakonie wird außerdem den „ Monat der Diakonie“ im September zu dem Thema gestalten und beim Weltkindertagsfest am 15. September mit einem gemeinsamen Stand präsent sein.

Kindersprechstunde beim Oberbürgermeister!

Eine klassenübergreifende Gruppe von Schülern der Jan-Wellem-Schule konnte am Donnerstag, 4. Juli, in einem ungestörten Gespräch mit Oberbürgermeister Thomas Geisel über ihre Belange, Wünsche und Sorgen diskutieren. Diese sogenannte Kinderrechtesprechstunde wurde im Rahmen des Kinderrechtejahres vom Kinderschutzbund veranstaltet.

OB Geisel sagte im Gespräch mit den jungen Schülern: „Wir eröffnen heute mit der Kindersprechstunde eine ganze Reihe von weiteren Sprechstunden in den einzelnen Stadtbezirken, in denen eure Rechte im Mittelpunkt stehen sollen! Die Verwirklichung der Kinderrechte beginnt im Alltag eines jeden Kindes und Jugendlichen. Bestimmt und gestaltet mit, denn es ist auch eure Stadt.“

Die Sprechstunde mit Oberbürgermeister Thomas Geisel war der Auftakt von Sprechstunden in allen Stadtbezirken, die der Deutschen Kinderschutzbund Ortsverband Düsseldorf e.V. einführen möchte. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche mit Entscheidungsträgern der Politik zusammenzubringen. Die Politik erhält so Einblicke in die Perspektiven von Kindern und die Kinder erfahren mehr über Entscheidungen, die ihre Lebenswelt betreffen und können diese besser nachvollziehen. Auf diese Weise können beiden Seiten von einem gegenseitigen Austausch profitieren.

Im Vorfeld der Kindersprechstunde haben sich die Schüler der vierten bis neunten Klasse im Rahmen einer Projektwoche auf die Aktion vorbereitet. Im Zentrum dieser Aktionsreihe steht das Kinderrecht auf freie Meinungsäußerung und Beteiligung (Kinderrecht des Monats Juli).

Die Feuerwehr ist da!

In diesem Jahr wird die outback stiftung, wie auch die UN-Kinderrechtskonventionen, 30 Jahre alt. Zu einem solch besonderen Jahr gehört auch eine ganz besondere Aktion.

Anstelle eines großen zentralen Events fahren wir mit einem Oldtimer – Feuerwehrwagen durch die Straßen und bringen die Geburtstagsfeiern zu den Menschen. Die Standorte sind ganz verschieden gewählt und können jederzeit noch ergänzt werden. Ihr findet unseren Feuerwehrwagen mit dem gesamten Equipment (Tischtennis, Torwand, Waveboards etc.) an Spielplätzen, Sozialen Brennpunkten aber auch bei den Jugendämtern.

Kinderpolitische Forderungen im Jugendhilfeausschuss

Beim Jugendhilfeausschuss am 26.Juni 2019 konnten wir, stellvertretend für das Aktionsbündnis, die Kinderpolitischen Forderungen vorstellen!
Geplant ist nun, dass sich aus den Reihen der Mitglieder Pat*innen für die einzelne Forderungen finden, um diese in die Zukunft zu begleiten. Über die aktuellen Entwicklungen berichten wir hier!

Theater der 10.000

UNICEF Düsseldorf als Teil der bundesweiten Aktion „Theater der 10.000“ erfolgreich vor dem Rathaus.
In einer gar nicht so weit entfernten Zukunft ist unsere Erde ein fast unbewohnbarer Planet geworden: Kriege, Dürre und Lebensmittelknappheit bestimmen den Alltag – weil wir es nicht verhindert haben. Dieses fiktive Szenario war Ausgangspunkt für eine einmalige Theateraktion, die am 11. Mai 2019 von Tausenden Menschen aufgeführt wurde: Das „Theater
der 10.000“. In 100 Städten Deutschlands haben Schauspieler so die Botschaft von UNICEF kennen gelernt und auch den Zuschauern näher gebracht. Als Teil des Bündnisses Kinderrechte 2019 konnten so Schauspieler und Zuschauer erkennen, welche Verantwortung wir heute haben und welche Anstrengungen nötig sind, um unseren Kindern und Kindeskindern eine lebenswelte und liebenswerte Welt zu hinterlassen.  

KRASS! Beim Rosenmontagszug

Wie das Grundrecht „Alle Kinder haben ein Recht auf Teilhabe am kulturellen und künstlerischen Leben“ in der Praxis funktioniert? Ganz einfach: Man nehme einen Verein namens KRASS e.V. und eine verrückte Idee. Man schnappe sich den berühmten Karnevalswagenbauer Jaques Tilly und baue gemeinsam eine Arche Noah. Man trommele 70 Flüchtlingskids zusammen und nähe jede Menge tierische Kostüme. Man sorge für genügend Kamelle, Musik und Tamtam und schippere dann als Elefanten, Giraffen, Tiger und Schweinchen getarnt beim Rosenmontagsumzug durch die Düsseldorfer Innenstadt! Helau!

Marathon: Startschuss für den Kinderrechtelauf

Wir haben uns sehr gefreut, beim Kinderechtelauf im Rahmen des Düsseldorf-Marathons den Startschuss geben sowie die Sieger ehren zu dürfen. Auch sonst war der Marathon sehr erfolgreich für uns: Viele Teilnehmer haben am Spendenlauf „Step-by-Step für SOS“ teilgenommen, die Band Heart Recovery hat einen Song für uns uraufgeführt. Viele Kinder und Erwachsene haben unsere Petition „#GiveKidsAVoice“ unterschrieben, und am Ende hatten wir 7000  € Spenden für das SOS-Kinderdorf Abobo Gare, Elfenbeinküste, zusammen!

Plakat-Kampagne „Sprich mit mir“

Im Rahmen des Kinderrechtejahres 2019 startet der Kinderschutzbund Düsseldorf in der kommenden Woche eine stadtweite Plakat-Kampagne zum Thema „Handykonsum von Eltern“. Insgesamt drei aufmerksamkeitsstarke Motive der Cartoonistin Renate Alf aus Weimar zeigen typische Alltagsszenen mit Eltern, die dem eigenen Smartphone mehr Aufmerksamkeit widmen als dem eigenen Nachwuchs. Auf humorvolle, aber gleichzeitig eindrückliche Weise sollen die Plakate dafür sensibilisieren, dass Kinder sich tatsächlich oft verloren und vergessen fühlen, wenn an ihnen vorbeigeschaut und vorbeigeredet wird. Die Plakate werden kostenfrei an alle 366 Düsseldorfer Kindertages-stätten, alle Einrichtungen der Frühen Hilfen, an Kinderärzte, Ergotherapeuten/Logopäden sowie an Eltern-/Familiencafés – also insgesamt ca. 600 Einrichtungen im gesamten Stadtgebiet – verteilt.

Die komplette Pressemitteilung zu unserer Plakataktion:

https://kinderschutzbund-duesseldorf.de/plakat-kampagne-sprich-mit-mir-soll-eltern-fuer-bewussten-handy-umgang-sensibilisieren/

Alle Kinder haben ein Recht auf einen Namen

Im Rahmen unseres Kinderrechtsjahres 2019 in Düsseldorf stand im März das Kinderecht „Jedes Kind hat ein Recht auf einen Namen und eine Staatsangehörigkeit“ als Leitfaden über unseren Projekten und Angeboten im Ortsverband.

Es gab hierzu eine tolle und lebendige Aktion in den Familiencafés im Haus für Kinder BLAUER ELEFANT, am EVK und am Sana Krankenhaus in Gerresheim. Die Eltern konnten vorbereitete Schablonen ausfüllen zum Namen ihres Kindes, der Geschichte dazu, wie und warum ihr Kind zu seinem Namen gekommen ist und welche Bedeutung er hat, allgemein und ganz persönlich. Darüber kamen sehr schöne, interessante Gespräche zustande und die Eltern haben sich nochmal an ihre Zeit mit dem Kind erinnert bevor es geboren wurde, das war teilweise eine sehr emotionale Reise.

Helau!

Der Kinderschutzbund Düsseldorf hatte in diesem Jahr am Karnevalssonntag Premiere beim Veedelszoch Eller/Lierenfeld.

Jaques Tilly zeigt es jedes Jahr aufs Neue: Karneval kann auch politisch!
Da sind wir als Kinderschutzbund doch sofort dabei.
Trotz des nasskalten und windigen Wetters zogen  einige Familien, Mitarbeiter und ehrenamtlich Tätige gemeinsam unter dem Motto „Kinder haben Rechte“ fröhlich und lautstark durch die Straßen! Mit dabei war auch unser Maskottchen und unser Kinderschutzmobil BLAUER ELEFANT auf Rädern.
Es soll in jedem Fall nicht unsere letzte Teilnahme am Veedelzoch gewesen sein.

Kämpfen lernen

Sportlich ging es Anfang Februar in der Sporthalle des Gymnasium Gerresheim zu.

Anlässlich des 30jährigen Jubiläums der UN Kinderrechtskonvention lud der Tai Wu Dao Verband e.V. als einer von über 70 Bündnispartnern der Initiative „Kinder haben Rechte – Kinderrechtejahr Düsseldorf“ nach Gerresheim ein, um Interessierten einen ungewöhnlichen Zugang zum Thema der Kinderrechte zu ermöglichen. Die knapp 30 Düsseldorfer – ausnahmslos Eltern mit ihren Kindern – bekamen einen zweistündigen Einblick in die chinesische Kampfkunst Kung Fu Wu Shu.

Aber wie passt Kung Fu mit Kinderrechten zusammen?

„Bei diesem Lehrgang geht es ausgesprochenerweise nicht um Selbstverteidigung, sondern darum, dass insbesondere die Erwachsenen sich im körperlichen Miteinander mit ihren Kindern erleben,“ so Leiter Andreas Bensiek (48).

„Sie nehmen ihre Kinder als gleichwertiges Gegenüber wahr und tauschen ihre Erziehungspflicht gegen eine Begleitungspflicht. Denn Aufgabe der Eltern sollte ja nicht sein, ihre Kinder nach ihren Vorstellungen irgendwo hin zu ziehen, sondern zu erspüren, was die Kinder gerade brauchen. Ziel ist hierbei, im Alltag gelassener zu werden und sich immer wieder vor Augen zu führen, das man einen in Entwicklung befindlichen Menschen vor sich hat, der eben auch ganz klare Rechte hat.“

Auf dem Programm standen verschiedene Kampfkunstübungen, die die Kinder mit ihren Eltern erprobten. Und immer wieder suchte der Leiter den Transfer von Kernpunkten des Kung Fu zu den Rechten der Kinder. „Sich innerhalb eines Kampfkunsttrainings zu begegnen ist eine sehr intensive Form der Kommunikation, bei der man viel übereinander und über sich selbst lernen kann,“ sagt Kampfkunstmeister Bensiek.

Für die Kinder stand neben den „coolen“ Kampfübungen sicher der Spaß im Vordergrund, ob im Geräteparcours im direkten Vergleich mit den Eltern oder beim Überwinden eines mit Seilen überspannten Abgrundes, bei dem Kooperation und Einfühlsamkeit gefragt waren.

Zum Abschluss brachte Bensiek den Fokus noch einmal auf einen der aus seiner Sicht wichtigsten Aspekte sowohl der Kampfkunst als auch des Familienlebens: Achtsamkeit und Interesse füreinander.

„Wir sind hier ganz nah bei Kinderrecht auf gewaltfreie Erziehung und beim Recht auf elterliche Fürsorge, aber auch beim Recht auf freie Meinungsäußerung und Beteiligung. Alles steht und fällt damit, das Eltern sich für die Rechte ihrer Kinder einsetzen. Wenn das nicht klappt, dann ist das wie beim Kämpfen: Es tut dann weh!“

Aktionstag

zum Thema Kindersoldaten mit der Aktion Rote Hand

Am 7.2.2019 hat Friedensband einen Aktionstag zum Thema Kindersoldaten mit der Aktion Rote Hand in beiden Häusern des Leo-Statz-Berufskollegs organisiert, mit prächtigem Erfolg: Es wurden 333 rote Hände gesammelt, intensive Kontakte zu Lehrer*innen geknüpft und hochinteressante Diskussionen mit Schüler*innen über die Themen Krieg und Verführung geführt. Wir sind immer wieder begeistert vom Engagement der Jugendlichen, die das Thema sehr interessiert aufnehmen und viele Fragen stellen.

Fachtag

Kinder haben Rechte- Partizipation im pädagogischen Alltag

Der pme Familienservice Düsseldorf beteiligt sich dieses Jahr am Aktionsbündnis zum 30-jährigen Jubiläum der UN-Kinderrechtskonventionen. Hierzu hat am Samstag den 23.02.2019 in unserer Akademie des pme Familienservice in Düsseldorf der Fachtag: „Mit Respekt auf Augehöhe: Partizipation im pädagogischen Alltag“ stattgefunden. Die Teilnehmer hatten einen spannenden Austausch zu diesem aktuellen Thema und haben in Form von Workshops viele Praxisbeispiele für die Umsetzung im pädagogischen Alltag gesammelt und Ideen ausgetauscht, wie Eltern mit ins Boot geholt werden können.

Gestartet.

Auftakt zum Kinderrechtejahr 2019

Am vergangenen Dienstag haben wir endlich das Kinderrechtejahr 2019 in Düsseldorf offiziell eröffnet. 200 Gäste aller Altersklassen – vom Säugling bis zum Senior – begleiteten den Startschuss für das Aktionsjahr, an dem sich ein Bündnis aus über 60 unterschiedlichen Institutionen beteiligt.
In einem lautstarken Marsch ging es zunächst vom Rathaus zur Deutsche Oper am Rhein. Mit Musik, Spiel, Information, Protest und ganz viel Freude fand dort ein feierlicher Akt statt, in dessen Zentrum unsere Botschaft stand: #KINDERHABENRECHTE

Ganz herzlichen Dank an alle Beteiligten für diesen sehr gelungenen Auftakt!