34. KinderKinoFest Düsseldorf

Jedes Kind ist besonders. Und jedes besonders wichtig. Deswegen wird in diesem Jahr in ganz Düsseldorf das 30-jährige Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention gefeiert und das KinderKinoFest feiert mit! Unter dem Motto FÜR EUCH. MIT EUCH. dreht sich vom 14. bis 20. November vor und auf der Leinwand alles um Kinder, ihre Rechte und was es braucht, damit diese auch in die Tat umgesetzt werden.

Egal, ob Pünktchen ihrem Freund Anton den Schulbesuch ermöglichen möchte, die kleine Maus Buffy endlich zu einem eigenen Namen kommt oder Ben und seine Familie ihre Heimat aufgrund des Braunkohleabbaus verlassen müssen:
Die ausgewählten Filme verdeutlichen die Vielschichtigkeit des Themas Kinderrechte spannend und unterhaltsam und sind dabei stets auf Augenhöhe des 4- bis 12-jährigen Publikums. Vielschichtig ist wie gewohnt auch die Zusammenstellung der gezeigten Leinwandabenteuer. Klassiker wie „Lotta zieht um“ gibt es ebenso zu sehen wie die Neuerscheinungen „Invisible Sue“ und „Meine wunderbar seltsame Woche mit Tess“. Letzterer wird erst 2020 in die deutschen Kinos kommen, konnte aber bereits auf vielen Festivals weltweit Preise gewinnen.
Mitdenken und mitmischen können kleine und große Kinofans bei einem breitgefächerten Begleitprogramm in knapp 30 Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen und den 5 beteiligten Kinos.

Besuch aus der Welt des Films
Kinoerlebnisse über das Schauen hinaus versprechen u.a. Begegnungen mit Filmschaffenden, auf die sich das Publikum gleich dreimal freuen darf. Tobias Krell alias Checker Tobi wird zu seinem ersten Kinoabenteuer „Checker Tobi und das
Geheimnis unseres Planeten“
alle neugierigen Fragen beantworten. Genau wie die Filmemacherinnen Anna Kersting und Sigrid Klausmann, die ihre beeindruckenden Filme „Power to the Children“ und „199 kleine Helden“ nach Düsseldorf begleiten.

(Kurz-)Filmvergnügen
Neben dem mittlerweile sehr beliebten und verspielten Kurzfilmprogramm

KURZ FÜR KLEIN für Kinoanfänger ab 4 Jahren wird es in diesem Jahr auch in der Reihe KINDERFILM FÜR ALLE Kurzfilme zu sehen geben. Das Programm richtet sich an Kinder ab 6 Jahren mit und ohne Hörschädigung. Moderation und Gespräche werden von Gebärdensprachdolmetscher*innen begleitet, welche auch auf der Leinwand zu sehen sein werden.

Eröffnet wird das KinderKinoFest am 14. November zum ersten Mal im UFA-Palast. Hier wird gemeinsam mit der Klasse 3b der Konkordiaschule die Premiere des Trailers des 34. KinderKinoFestes gefeiert. Die Schüler*innen haben den kurzen Trickfilm zum Thema Kinderrechte, der vor jedem Film beim KiKiFe zu sehen sein wird, selbst entwickelt und umgesetzt.

Das KinderKinoFest Düsseldorf wird gemeinsam vom LVR-Zentrum für Medien und Bildung, dem Jugendamt und dem Filmmuseum der Stadt Düsseldorf ausgerichtet und verzeichnet alljährlich rund 10.000 Gäste. Das Programm der 34. Ausgabe ist unter www.kinderkinofest.de und im aktuellen Programmheft einsehbar.

Anmeldungen können ab dem 07. Oktober über die KiKiFe-Hotline
(0211 27404- 3108) und die Website www.kinderkinofest.de erfolgen.

Ansprechpartnerin KinderKinoFest:
Franziska Ferdinand

Tel.: 0211 27404-3195
E-Mail: franziska.ferdinand@lvr.de

Aktion in der Flüchtlingsunterkunft Wersten

In Kooperation mit der Flüchtlingsunterkunft Wersten, der Erziehungs- und Familienberatung des Caritasverband Düsseldorf und dem Projekt @vielfalt_viel_wert wurden die Jungen und Mädchen aus der Unterkunft, im Rahmen des Kinderrechtejahr, über ihr Recht auf Spiel informiert.

“Zwei Felder nach vorne und nochmal würfeln bitte!” Egal ob Fünfjähriger oder Erwachsener, beim Kinderspiel „Mensch ärgere dich nicht“ kann es jeden erwischen.

Um einen praktischen Bezug herzustellen, haben die Kinder eigene bunte Jute-Beutel kreiert. Das besondere an den Jute Beuteln ist, dass sie auch als Spielfeld eingesetzt werden können.

Jetzt steht einem spontanen Spieleabend nichts mehr im Weg!

„Das Allerwichtigste…“

Unsere Bündnispartner von der „Kinderstiftung lesen bildet“ waren in den vergangenen Wochen wieder sehr aktiv.

Am ihrem Stand informierten sich der Landrat des Rhein-Kreises Neuss, Herrn Hans-Jürgen Petrauschke und Frau Bianca Linden von der Diakonie des Rhein-Kreises über die Initiative „Kinderrechtejahr 2019“ und  die Düsseldorfer Erklärung des DKSB-Landesverbandes NRW „Kinderrechte ins Grundgesetz“ !

Und gelesen wurde natürlich auch!
Zum Beispiel vom Vorstandsvorsitzenden Heinz Mölder, aus dem Buch von Antonella Abbatiello: Das Allerwichtigste.

Was ist wichtiger: der lange Hals der Giraffe oder die Stacheln des Igels? Diese wunderbare moderne Fabel lehrt uns, dass jeder seine individuellen Stärken hat und wir nicht alle gleich sein müssen – eine wertvolle Moral für unsere multikulturelle Gesellschaft. 

Fotorechte:  Anja Tinter für den Rhein-Kreis Neuss

Rückblick: Kinder- und Jugendschutz im Alltag 

Der Infoabend zum Kinder- und Jugendschutz im Alltag am 25.09.2019 des Jugendamtes Düsseldorf  war ein großer Erfolg!

Über 216 Besucherinnen und Besucher nutzten an diesem Abend die Gelegenheit, sich über Düsseldorfer Fachberatungsstellen, Zugänge zur Jugendhilfe, Diagnostik im Kinderschutz sowie Kinder- und Jugendschutz im Rechtssystem zu informieren. In 2 Workshops wurde Basiswissen über Maßnahmen zur Prävention von Gewalt und sexueller Grenzverletzung bei Kindern und Jugendlichen vermittelt. Das Format der Veranstaltung ließ keine Fragen offen und gerade die ehrenamtlich engagierten Gäste aus der Kinder- und Jugendarbeit nahmen jede Menge Ideen  für Ihre weitere Arbeit in den Vereinen mit. Es ist allen deutlich geworden, wie sehr man durch die eigene Haltung, durch Präventionskonzepte und ein Klima des Respektes und der Offenheit im Umgang miteinander zum  Schutz von  Kindern beitragen kann.

Die Mitwirkenden aus dem Arbeitskreis Kinderschutz sowie das Jugendamt als Veranstalter waren mit dem Verlauf und der Resonanz auf die Veranstaltung hochzufrieden: „Kinder- und Jugendschutz geht uns eben alle an und kann nur gelingen, wenn sich viele auf unterschiedliche Art und Weise daran beteiligen!“ Zitat des Leiters der Abteilung Soziale Dienste im Jugendamt.

Caritas und Kinderrechte in Kitas!

Verschiedene Aktionen zum Thema Kinderrechte fanden in den vergangenen Monaten in den Einrichtungen der Caritas statt.
Natürlich waren hier schon die Kleinsten dabei!

Aktion im St. Raphael Haus
„Ich will das Recht auf Spielen haben.“ Das ist das Erste was Bianca einfällt, wenn wir sie fragen, auf welches Recht sie in ihrem Leben nicht verzichten möchte.

Im Rahmen des Kinderrechtejahr haben die Kinder und Jugendlichen des Caritas St. Raphael Hauses am 30. und 31. Mai auf kreative Art und Weise zum Ausdruck gebracht, welche Kinderrechte für sie ganz besonders wichtig sind. 
Das Caritas St. Raphael Haus ist eine integrative Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung in Düsseldorf-Oberbilk für ca. 80 Kinder und Jugendliche.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten den Kindern und Jugendlichen mehr als nur vier Wände und ein Dach über ‘m Kopf an.
Sie schenken ihnen ein Zuhause, in dem sie pädagogisch und menschlich begleitet werden, sie einen Lebensrhythmus finden und sich altersgemäß entwickeln können. 

Weitere Informationen unter: www.sankt-raphael-haus.de

Aktion des Montessori Kinderhaus im Familienzentrum St. Maria Rosenkranz
Hände hoch! Mathilda und Philipp aus dem Montessori Kinderhaus des Familienzentums St. Maria Rosenkranz waren vergangene Woche im Bastelfieber. Anlässlich des Kinderrechtejahrs haben die Kinder mit Murmeln und einer Menge Farbe von ihrem Recht auf Spiel, Gebrauch gemacht.
Das Montessori Kinderhaus im Familienzentrum St. Maria Rosenkranz ist bereits seit vielen Jahren langjähriger Kooperationspartner der Erziehungs- und Familienberatungsstelle Wersten des Caritasverband Düsseldorf. Die Murmeln waren übrigens eine Spende des Caritas Kaufhaus Wertvoll.

Weitere Informationen zur Erziehungs- und Familienberatungsstelle unter: https://caritas.erzbistum-koeln.de/duesseldorf-cv/beratung_und_hilfe/erziehungs-_und_familienberatung/erziehungs-_und_familienberatungsttelle_wersten/

Graffiti für Kinderrechte“ feierlich enthüllt

Am Donnerstag, 12. September 2019 um 11 Uhr war es endlich soweit und der Countdown durfte beginnen:
Das „Graffiti für Kinderrechte“ wurde in Gerresheim feierlich enthüllt.
Anfang des „Kinderrechtejahrs 2019“ machte sich eine Schüler*innengruppe der LVR Kurt-Schwitters-Schule – Förderschwerpunkt Sprache und Kommunikation –  stark für ihren ganz persönlichen Beitrag zum Kinderrechtejahr.
Trotz riesiger Baumaßnahmen, viel Schutt und Asche, kämpften sie beharrlich für ihr Anliegen und erhielten dabei Rückenwind von Berit Strube (Kunstlehrerin), Judith Jeromin (Fachkraft für Sozialarbeit) und Norbert Bahn (Schulleiter).
Inmitten der umfassenden Abbruch- und Bauarbeiten waren sie sich ganz sicher:
„Wir möchten unsere Gedanken und Gefühle gemeinsam mit einem Künstler für alle Leute zum Ausdruck bringen.“
Gesagt, getan: Das Landesprogramm „Kultur und Schule“ bewilligte den Antrag und förderte ihr „Graffiti für Kinderrechte.“
Als das Kunstwerk – welches sich hinter der Schule an der Backsteinwand der Turnhalle befindet – endlich für alle sichtbar wurde, trauten sich alle 17 Schüler*innen der Klasse 9a vor der versammelten Schule ihre Rede zu ihrem Kinderrecht zu halten:
„Dich gibt es nur einmal. Du bist einzigartig.“
„Jedes Kind hat ein Recht auf Förderung und ganz besonders dann, wenn es irgendeine Behinderung hat.“
„Niemand darf ein Kind schlagen, misshandeln oder ausbeuten. Du hast das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung.“

Bei jedem mutigen, klaren und starken Beitrag ging das gesamte Publikum mit. Denn die Wortbeiträge der 17 Künstler*innen ließen an Ausdrucksstärke,  Überzeugungskraft und emotionaler Beteiligung keine Wünsche offen.

Starker Beifall und großer Jubel begleitete die Beiträger der (Lebens-)Künstler*innen.

So tat es ihnen sichtlich gut, dass ihr Gemeinschaftswerk von allen Anwesenden große Würdigung erfuhr.

Saskia Hofmann und Michael Hein vom Düsseldorfer Jugendamt brachten dann die ganze Schule zum großen Hurra!

Spontan versprachen sie einen Postkartendruck (5000 Exemplare) des „Graffiti für Kinderrechte“. Denn „es sei viel zu schade, wenn das Graffiti nur in Gerresheim zu sehen wäre,“so Herr Hein. Dann kann das Kunstwerk in ganz Düsseldorf gesehen werden. Und jede*r Schüler*in darf es zu den (Groß-)Eltern nach Hause schicken, in ihre Stadt, denn die Mehrheit der Schüler*innen reist schultäglich (meist per Schülerspezialverkehr, Bus & Taxi) ein bis zwei Stunden zu ihrer Schule nach Gerresheim und ebenso lang wieder zurück nach Hause.
Damit die Gerresheimer*innen auch in den Genuss des genialen Graffiti kommen, erklärte sich die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Frau Dr. Icking bereit, die Kosten für ein (womöglich 1:1) Abbild des Graffitis zu stemmen. Auf halb transparenten Planen wird es dann zur Gräulinger Straße hin die Baugerüste für die neue Schule schmücken.
Die ganze Schulgemeinschaft freut sich sehr über diese Anerkennung und die großartigen Pläne des Jugendamts und des Bezirks Gerresheim (BV 7).
Schlussendlich aber konnte das Projekt nur realisiert werden, weil der Düsseldorfer Künstler Marc Hennig (MaJobrothers) von der Initiative dieser Jugendgruppe sehr beeindruckt war. Der leidenschaftliche Graffitikünstler berichtete:
Während die 17 Jugendlichen „ihr“ Kinderrecht –  vom Entwurf bis zum auf-die-Wand-sprühen – selbstständig gestaltet haben entstand eine Welle und mit ihr ein Meer aus Kinderrechten, das alle tragen kann. Obendrauf fährt ein Boot – welches aufgrund der hohen Höhe nur vom Künstler selbst gestaltet werden durfte – das (stellvertretend für alle Kinder) sieben Jugendliche dank des Meers aus Kinderrechten trägt. Die Kinderrechte bilden den Schutzschirm für uns alle.
Marc Hennig machte dden Schüler*innen zudem noch ein Abschlussgeschenk, indem er ihre eigenen Figurentwürfe ins Boot sprühte.
Etliche Schüler*innen sitzen bereits in den Startlöchern für das nächste Projekt mit dem sehr einfühlsamen Künstler, der auch sehr gerne wieder in die Kurt-Schwitters-Schule kommt.
Die Gemeinschaft der LVR Kurt-Schwitters-Schule freut sich schon sehr darauf.

Ein Monat voller Feste…

Mit dem Budenfest im Kinderhilfezentrum ging am Samstag ein Monat voller Feste und Feierlichkeiten vorüber.
Begonnen mit dem WIU Fest Ende August durften wir mit dem  Kinderrechtebündnis beim Demokratiefest im Ehrenhof, beim großen zakk Straßenfest und, natürlich, beim Weltkindertag zu Gast sein. Gemeinsam mit unseren Bündnispartnern konnten wir viele tolle Gespräche führen, über die Kinderrechte in Düsseldorf und weltweit diskutieren und unseren wunderbaren Kinderrechtebaum mit vielen neuen Blättern schmücken. Wir bedanken uns für den Austausch und starten in die letzten Wochen des Aktionsjahres, das noch so einige Überraschungen bereit hält…

Future (t)here – Not in my name

Ein tolle Dokumentation zur Veranstaltung im Jungen Schauspiel!!!

Sternlauf der Diakonie zum Kinderrechtejahr

Aus allen Himmelsrichtungen kamen sie am 21.5.2019 zum Platz vor dem Düsseldorfer Rathaus: tausend Kinder aus den offenen Ganztagsschulen der Diakonie und von den Schulen, an denen der evangelische Wohlfahrtsverband Schulsozialarbeit anbietet. Oberbürgermeister Thomas Geisel nahm ihre Wünsche zum Jahr der Kinderrechte entgegen.

Ganz konkret haben sich die Kinder dabei mit dem Thema Kinderrechte auseinandergesetzt. „ Mehr Elektroautos“ wünschen sich die Kinder genauso wie „ dass Kinder mehr mitentscheiden können“ , „ mehr Medieneinsatz in der Schule“ oder „ mehr warme Kleidung für arme Kinder, mehrere Monate lang haben die Kinder in ihren Schulen zum Thema Kinderrechte diskutiert und gemalt, einen Flashmob geplant und Tänze einstudiert, gebastelt und einen Rapsong geschrieben. Viel davon war heute auf einer großen Bühne zu sehen, auf der zum Abschluss Stargast Volker Rosin mit den Kindern das Lied „ Kinder dieser Welt“ sang.

„ Ein ganz besonderer Tag ist das für unsere Kinder“ , sagt Hubert Balkhausen, Abteilungsleiter Jugendhilfe und Schule bei der Diakonie.
„ Sie sehen, dass das, was sie sich für ihre Zukunft erhoffen, nicht egal ist, sondern dass sich wichtige Menschen dafür interessieren.“ Einen
solchen Sternlauf zu organisieren, sei eine logistische Herausforderung gewesen. „ Aber es war die Mühe wert. Wir hoffen, damit auch in der Düsseldorf er Öffentlichkeit ein wichtiges Zeichen gesetzt zu haben.“

Das Thema Kinderrechte begleitet die Kinder auch weiterhin durchs Jahr, und nicht nur in den Grundschulen. Auch in den Kindertagesstätten der Diakonie und anderen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche bringen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Kindern das Thema näher. Die Diakonie wird außerdem den „ Monat der Diakonie“ im September zu dem Thema gestalten und beim Weltkindertagsfest am 15. September mit einem gemeinsamen Stand präsent sein.

Kindersprechstunde beim Oberbürgermeister!

Eine klassenübergreifende Gruppe von Schülern der Jan-Wellem-Schule konnte am Donnerstag, 4. Juli, in einem ungestörten Gespräch mit Oberbürgermeister Thomas Geisel über ihre Belange, Wünsche und Sorgen diskutieren. Diese sogenannte Kinderrechtesprechstunde wurde im Rahmen des Kinderrechtejahres vom Kinderschutzbund veranstaltet.

OB Geisel sagte im Gespräch mit den jungen Schülern: „Wir eröffnen heute mit der Kindersprechstunde eine ganze Reihe von weiteren Sprechstunden in den einzelnen Stadtbezirken, in denen eure Rechte im Mittelpunkt stehen sollen! Die Verwirklichung der Kinderrechte beginnt im Alltag eines jeden Kindes und Jugendlichen. Bestimmt und gestaltet mit, denn es ist auch eure Stadt.“

Die Sprechstunde mit Oberbürgermeister Thomas Geisel war der Auftakt von Sprechstunden in allen Stadtbezirken, die der Deutschen Kinderschutzbund Ortsverband Düsseldorf e.V. einführen möchte. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche mit Entscheidungsträgern der Politik zusammenzubringen. Die Politik erhält so Einblicke in die Perspektiven von Kindern und die Kinder erfahren mehr über Entscheidungen, die ihre Lebenswelt betreffen und können diese besser nachvollziehen. Auf diese Weise können beiden Seiten von einem gegenseitigen Austausch profitieren.

Im Vorfeld der Kindersprechstunde haben sich die Schüler der vierten bis neunten Klasse im Rahmen einer Projektwoche auf die Aktion vorbereitet. Im Zentrum dieser Aktionsreihe steht das Kinderrecht auf freie Meinungsäußerung und Beteiligung (Kinderrecht des Monats Juli).

Die Feuerwehr ist da!

In diesem Jahr wird die outback stiftung, wie auch die UN-Kinderrechtskonventionen, 30 Jahre alt. Zu einem solch besonderen Jahr gehört auch eine ganz besondere Aktion.

Anstelle eines großen zentralen Events fahren wir mit einem Oldtimer – Feuerwehrwagen durch die Straßen und bringen die Geburtstagsfeiern zu den Menschen. Die Standorte sind ganz verschieden gewählt und können jederzeit noch ergänzt werden. Ihr findet unseren Feuerwehrwagen mit dem gesamten Equipment (Tischtennis, Torwand, Waveboards etc.) an Spielplätzen, Sozialen Brennpunkten aber auch bei den Jugendämtern.

Kinderpolitische Forderungen im Jugendhilfeausschuss

Beim Jugendhilfeausschuss am 26.Juni 2019 konnten wir, stellvertretend für das Aktionsbündnis, die Kinderpolitischen Forderungen vorstellen!
Geplant ist nun, dass sich aus den Reihen der Mitglieder Pat*innen für die einzelne Forderungen finden, um diese in die Zukunft zu begleiten. Über die aktuellen Entwicklungen berichten wir hier!

Theater der 10.000

UNICEF Düsseldorf als Teil der bundesweiten Aktion „Theater der 10.000“ erfolgreich vor dem Rathaus.
In einer gar nicht so weit entfernten Zukunft ist unsere Erde ein fast unbewohnbarer Planet geworden: Kriege, Dürre und Lebensmittelknappheit bestimmen den Alltag – weil wir es nicht verhindert haben. Dieses fiktive Szenario war Ausgangspunkt für eine einmalige Theateraktion, die am 11. Mai 2019 von Tausenden Menschen aufgeführt wurde: Das „Theater
der 10.000“. In 100 Städten Deutschlands haben Schauspieler so die Botschaft von UNICEF kennen gelernt und auch den Zuschauern näher gebracht. Als Teil des Bündnisses Kinderrechte 2019 konnten so Schauspieler und Zuschauer erkennen, welche Verantwortung wir heute haben und welche Anstrengungen nötig sind, um unseren Kindern und Kindeskindern eine lebenswelte und liebenswerte Welt zu hinterlassen.  

KRASS! Beim Rosenmontagszug

Wie das Grundrecht „Alle Kinder haben ein Recht auf Teilhabe am kulturellen und künstlerischen Leben“ in der Praxis funktioniert? Ganz einfach: Man nehme einen Verein namens KRASS e.V. und eine verrückte Idee. Man schnappe sich den berühmten Karnevalswagenbauer Jaques Tilly und baue gemeinsam eine Arche Noah. Man trommele 70 Flüchtlingskids zusammen und nähe jede Menge tierische Kostüme. Man sorge für genügend Kamelle, Musik und Tamtam und schippere dann als Elefanten, Giraffen, Tiger und Schweinchen getarnt beim Rosenmontagsumzug durch die Düsseldorfer Innenstadt! Helau!

Marathon: Startschuss für den Kinderrechtelauf

Wir haben uns sehr gefreut, beim Kinderechtelauf im Rahmen des Düsseldorf-Marathons den Startschuss geben sowie die Sieger ehren zu dürfen. Auch sonst war der Marathon sehr erfolgreich für uns: Viele Teilnehmer haben am Spendenlauf „Step-by-Step für SOS“ teilgenommen, die Band Heart Recovery hat einen Song für uns uraufgeführt. Viele Kinder und Erwachsene haben unsere Petition „#GiveKidsAVoice“ unterschrieben, und am Ende hatten wir 7000  € Spenden für das SOS-Kinderdorf Abobo Gare, Elfenbeinküste, zusammen!

Plakat-Kampagne „Sprich mit mir“

Im Rahmen des Kinderrechtejahres 2019 startet der Kinderschutzbund Düsseldorf in der kommenden Woche eine stadtweite Plakat-Kampagne zum Thema „Handykonsum von Eltern“. Insgesamt drei aufmerksamkeitsstarke Motive der Cartoonistin Renate Alf aus Weimar zeigen typische Alltagsszenen mit Eltern, die dem eigenen Smartphone mehr Aufmerksamkeit widmen als dem eigenen Nachwuchs. Auf humorvolle, aber gleichzeitig eindrückliche Weise sollen die Plakate dafür sensibilisieren, dass Kinder sich tatsächlich oft verloren und vergessen fühlen, wenn an ihnen vorbeigeschaut und vorbeigeredet wird. Die Plakate werden kostenfrei an alle 366 Düsseldorfer Kindertages-stätten, alle Einrichtungen der Frühen Hilfen, an Kinderärzte, Ergotherapeuten/Logopäden sowie an Eltern-/Familiencafés – also insgesamt ca. 600 Einrichtungen im gesamten Stadtgebiet – verteilt.

Die komplette Pressemitteilung zu unserer Plakataktion:

https://kinderschutzbund-duesseldorf.de/plakat-kampagne-sprich-mit-mir-soll-eltern-fuer-bewussten-handy-umgang-sensibilisieren/

Alle Kinder haben ein Recht auf einen Namen

Im Rahmen unseres Kinderrechtsjahres 2019 in Düsseldorf stand im März das Kinderecht „Jedes Kind hat ein Recht auf einen Namen und eine Staatsangehörigkeit“ als Leitfaden über unseren Projekten und Angeboten im Ortsverband.

Es gab hierzu eine tolle und lebendige Aktion in den Familiencafés im Haus für Kinder BLAUER ELEFANT, am EVK und am Sana Krankenhaus in Gerresheim. Die Eltern konnten vorbereitete Schablonen ausfüllen zum Namen ihres Kindes, der Geschichte dazu, wie und warum ihr Kind zu seinem Namen gekommen ist und welche Bedeutung er hat, allgemein und ganz persönlich. Darüber kamen sehr schöne, interessante Gespräche zustande und die Eltern haben sich nochmal an ihre Zeit mit dem Kind erinnert bevor es geboren wurde, das war teilweise eine sehr emotionale Reise.

Helau!

Der Kinderschutzbund Düsseldorf hatte in diesem Jahr am Karnevalssonntag Premiere beim Veedelszoch Eller/Lierenfeld.

Jaques Tilly zeigt es jedes Jahr aufs Neue: Karneval kann auch politisch!
Da sind wir als Kinderschutzbund doch sofort dabei.
Trotz des nasskalten und windigen Wetters zogen  einige Familien, Mitarbeiter und ehrenamtlich Tätige gemeinsam unter dem Motto „Kinder haben Rechte“ fröhlich und lautstark durch die Straßen! Mit dabei war auch unser Maskottchen und unser Kinderschutzmobil BLAUER ELEFANT auf Rädern.
Es soll in jedem Fall nicht unsere letzte Teilnahme am Veedelzoch gewesen sein.

Kämpfen lernen

Sportlich ging es Anfang Februar in der Sporthalle des Gymnasium Gerresheim zu.

Anlässlich des 30jährigen Jubiläums der UN Kinderrechtskonvention lud der Tai Wu Dao Verband e.V. als einer von über 70 Bündnispartnern der Initiative „Kinder haben Rechte – Kinderrechtejahr Düsseldorf“ nach Gerresheim ein, um Interessierten einen ungewöhnlichen Zugang zum Thema der Kinderrechte zu ermöglichen. Die knapp 30 Düsseldorfer – ausnahmslos Eltern mit ihren Kindern – bekamen einen zweistündigen Einblick in die chinesische Kampfkunst Kung Fu Wu Shu.

Aber wie passt Kung Fu mit Kinderrechten zusammen?

„Bei diesem Lehrgang geht es ausgesprochenerweise nicht um Selbstverteidigung, sondern darum, dass insbesondere die Erwachsenen sich im körperlichen Miteinander mit ihren Kindern erleben,“ so Leiter Andreas Bensiek (48).

„Sie nehmen ihre Kinder als gleichwertiges Gegenüber wahr und tauschen ihre Erziehungspflicht gegen eine Begleitungspflicht. Denn Aufgabe der Eltern sollte ja nicht sein, ihre Kinder nach ihren Vorstellungen irgendwo hin zu ziehen, sondern zu erspüren, was die Kinder gerade brauchen. Ziel ist hierbei, im Alltag gelassener zu werden und sich immer wieder vor Augen zu führen, das man einen in Entwicklung befindlichen Menschen vor sich hat, der eben auch ganz klare Rechte hat.“

Auf dem Programm standen verschiedene Kampfkunstübungen, die die Kinder mit ihren Eltern erprobten. Und immer wieder suchte der Leiter den Transfer von Kernpunkten des Kung Fu zu den Rechten der Kinder. „Sich innerhalb eines Kampfkunsttrainings zu begegnen ist eine sehr intensive Form der Kommunikation, bei der man viel übereinander und über sich selbst lernen kann,“ sagt Kampfkunstmeister Bensiek.

Für die Kinder stand neben den „coolen“ Kampfübungen sicher der Spaß im Vordergrund, ob im Geräteparcours im direkten Vergleich mit den Eltern oder beim Überwinden eines mit Seilen überspannten Abgrundes, bei dem Kooperation und Einfühlsamkeit gefragt waren.

Zum Abschluss brachte Bensiek den Fokus noch einmal auf einen der aus seiner Sicht wichtigsten Aspekte sowohl der Kampfkunst als auch des Familienlebens: Achtsamkeit und Interesse füreinander.

„Wir sind hier ganz nah bei Kinderrecht auf gewaltfreie Erziehung und beim Recht auf elterliche Fürsorge, aber auch beim Recht auf freie Meinungsäußerung und Beteiligung. Alles steht und fällt damit, das Eltern sich für die Rechte ihrer Kinder einsetzen. Wenn das nicht klappt, dann ist das wie beim Kämpfen: Es tut dann weh!“

Aktionstag

zum Thema Kindersoldaten mit der Aktion Rote Hand

Am 7.2.2019 hat Friedensband einen Aktionstag zum Thema Kindersoldaten mit der Aktion Rote Hand in beiden Häusern des Leo-Statz-Berufskollegs organisiert, mit prächtigem Erfolg: Es wurden 333 rote Hände gesammelt, intensive Kontakte zu Lehrer*innen geknüpft und hochinteressante Diskussionen mit Schüler*innen über die Themen Krieg und Verführung geführt. Wir sind immer wieder begeistert vom Engagement der Jugendlichen, die das Thema sehr interessiert aufnehmen und viele Fragen stellen.

Fachtag

Kinder haben Rechte- Partizipation im pädagogischen Alltag

Der pme Familienservice Düsseldorf beteiligt sich dieses Jahr am Aktionsbündnis zum 30-jährigen Jubiläum der UN-Kinderrechtskonventionen. Hierzu hat am Samstag den 23.02.2019 in unserer Akademie des pme Familienservice in Düsseldorf der Fachtag: „Mit Respekt auf Augehöhe: Partizipation im pädagogischen Alltag“ stattgefunden. Die Teilnehmer hatten einen spannenden Austausch zu diesem aktuellen Thema und haben in Form von Workshops viele Praxisbeispiele für die Umsetzung im pädagogischen Alltag gesammelt und Ideen ausgetauscht, wie Eltern mit ins Boot geholt werden können.

Gestartet.

Auftakt zum Kinderrechtejahr 2019

Am vergangenen Dienstag haben wir endlich das Kinderrechtejahr 2019 in Düsseldorf offiziell eröffnet. 200 Gäste aller Altersklassen – vom Säugling bis zum Senior – begleiteten den Startschuss für das Aktionsjahr, an dem sich ein Bündnis aus über 60 unterschiedlichen Institutionen beteiligt.
In einem lautstarken Marsch ging es zunächst vom Rathaus zur Deutsche Oper am Rhein. Mit Musik, Spiel, Information, Protest und ganz viel Freude fand dort ein feierlicher Akt statt, in dessen Zentrum unsere Botschaft stand: #KINDERHABENRECHTE

Ganz herzlichen Dank an alle Beteiligten für diesen sehr gelungenen Auftakt!